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Den Geschäftsführer kündigen?

Die Kündigung des Geschäftsführers kann die GmbH schnell in die Abwärtsspirale führen

Nicht in jedem Unternehmen ist der Geschäftsführer auch als Gesellschafter ein Inhaber der GmbH. Wirft dieser aufgrund aktueller Zahlungsschwierigkeiten und schlechter Aussichten für die Zukunft das Handtuch, geschieht dies für die Gesellschafter nicht selten völlig aus heiterem Himmel. Handelt es sich um ein geerbtes Unternehmen ist es nicht unüblich, dass die Gesellschafter selbst nicht über das notwendige Fachwissen für die Führung der GmbH haben. Gleichzeitig sind die Chancen einen neuen Geschäftsführer zu finden bei finanziellen Problemen nicht gerade leicht, da nur wenige erfahrene Fachkräfte an einer potenziell nur sehr kurzfristigen Beschäftigung Interesse haben. Den erstbesten Bewerber einzustellen ist ebenfalls kein Garant dafür, dass Ruder nochmals herumzureißen und eine Lösung für die aktuellen Probleme zu finden.

Fehlendes Know-how ist in der Geschäftsleitung oft fatal

geralt / Pixabay

Die Leitung eines Unternehmens erfordert Qualifikationen in ganz unterschiedlichen Bereichen. Hierzu gehört neben dem Fachwissen der Branche und den spezifischen Anforderungen des Berufs auch ein Gespür für die Mitarbeiter und Menschen im Allgemeinen. Diese Fähigkeiten kann sich niemand innerhalb nur weniger Tage oder Wochen aneignen. Ist kein neuer Geschäftsführer in Sicht ist es daher nicht ratsam selbst die Leitung zu übernehmen. Spätestens ab diesem Punkt ist es wichtig sich die Hilfe eines erfahrenen Unternehmensberaters zu sichern, bevor unüberlegte Entscheidungen, wie etwa die Kündigung des aktuellen Arbeitsverhältnisses erfolgen, um sich ganz der Leitung der GmbH zu widmen.

Unternehmensberater geben einen ungefilterten Eindruck der Zahlen wieder

Unternehmensberater wissen, dass die Kunden sich wünschen eine möglichst positive Zukunftsprognose zu erhalten. Zeitgleich ist es erforderlich auch den Finger in die Wunde zu legen und schonungslos über die aktuelle Auftragslage bzw. Einnahmen sowie die noch nicht beglichenen Verbindlichkeiten zu sprechen. Häufig realisieren die Gesellschafter erst in diesen Gesprächen wie nah die GmbH wirklich an der Insolvenz steht. Mit dieser fachkundigen Verstärkung im Rücken fällt es einfacher auch schwierige Entscheidungen wie den Verkauf oder die Liquidation der GmbH ins Auge zu fassen, um durch die drohende Insolvenz nicht auch noch in die Gefahr zu geraten, selbst zur Haftung der Schulden herangezogen zu werden.

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